Österreichische  Albert

Schweitzer  Gesellschaft


Tätigkeitsberichte KONGO & RUMÄNIEN - Reports of Activities CONGO & ROMANIA

 

Erneuter Hilfstransport nach Rumänien

von Folker F. Theis im Mai 2009

Die Zusammenarbeit der Landeskommandos Nordrhein-Westfalen und Baden - Württemberg des Corps Saint Lazare Deutschland ( Hilfswerk des Lazarus Ordens , Priorat in Deutschland), des Missionswerk Ersingen, dem Kleiderstübchen Ersingen und der Österreichischen Albert Schweitzer Gesellschaft (ÖASG), fand in der Verschickung von 80 m3 Hilfsgütern (1077 Pakete und Koffer, Krankenhausmatratzen, Kinderwagen und -spielzeug, Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und 2 Blutanalysegeräte mit sämtlichem Zubehör), ihren Erfolgreichen Abschluß. Von unserem ÖASG-Mitglied Thorsten Frohnhoefer, wurden, wie so oft in der Vergangenheit, die Medizinisch-Technische Geräte zur Verfügung gestellt, die zusammen mit den Medikamenten, Zubehör-Teilen für das Labor und ca. 3 m3 Arbeitsschutzkleidung und Arbeitssicherheitsschuhe, das Kontingent der Österreichischen Albert Schweitzer Gesellschaft beinhaltete. Das Landeskommando Nordrhein-Westfalen unter der Leitung von Hauptkommandant und Ordenskanzler Klaus-Michael Lohe, war verantwortlich für die Koordinierung der Hilfsgüter für die CARITAS-Hauptgeschäftsstelle und für die Rumänischen-Orthodox-Kirche in IASI, zusammen mit Herrn Dr. Ivanescu Batta aus Kaarst und dem Direktor des rumänischen CARITAS-Verbandes, Pater Condac. In einem Labor in IASI werden auch die zwei Blutanalysegeräte zum Einsatz kommen, ebenso wie die Medikamente in einer sogenannten "ARMEN-APOTHEKE". Freuen können sich auch Schwester Michaela Haushofer (Oberin des Klosters Odorheiu) und ihre Mitschwestern von den "Armen Franziskanerinnen", die seit vielen Jahrzehnten ihren aufopferungsvollen Dienst im Sinne der christlichen Nächstenliebe im Gebiet von Siebenbürgen, versehen. Für die Menschen dort, für die Kinder und für die Pflegestation von Pensionierten Priestern (die sich im Kloster befindet), sind ebenfalls rund 600 Pakete und Koffer mit Hilfsgütern, vor allem mit Lebensmittel, Schuhwerk, Kleidung, Pflege- und Hygieneartikel und vieles mehr. Auch 58 Krankenhausmatratzen sind für die Psychiatrie verladen worden. Die ganze vergangene Woche über wurden Hilfsgüter vom Kleiderstübchen Ersingen zum Beladeplatz bei der Katholischen Kirche St. Bernhard in Stein, transportiert. Dabei waren vor allem Arthur und Wolfgang Grimm sowie die CSLD-Kameraden Peter Theis und Hartmut Peichl beteiligt. Am Freitag und Samstag wurde damit begonnen den riesigen Transport-LKW zu beladen. Vom Kleiderstübchen Ersingen waren 13 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die von 09,00 Uhr bis 11,00 Uhr noch von drei CSLD-Kameraden aus Ludwigshafen und Mannheim unterstützt wurden. Pfarrer Thomas Ottmar Kuhn, der Leiter des Missionswerkes Ersingen zeigte sich sehr erfreut darüber, dass sich so viele ehrenamtliche Helfer, Spender und Gönner, dieser guten Sache und vor allem der Liebe den anderen gegenüber, zugetan haben. Dafür ein von ganzem Herzen kommendes DANKE ! Für den Weihnachtstransport der für den November geplant ist, bitten wir jetzt schon um Spenden zur Deckung der Transportkosten.


Ausbau der Rumänienhilfe der ÖASG

von Folker F. Theis im Jänner 2009

Am 29.12.2008 besuchte der Initiator und Gründer der Rumänienhilfe und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Deutscher Zahnärzte, Dr. Razvan Ionescu Batta, unseren Delegierten für den Bereich Kongo und Rumänien, Herrn Folker F. Theis, in dessen Heimatgemeinde Königsbach-Stein. Herr Theis ist übrigens auch gleichzeitig Landeskommandant des Corps St. Lazare Deutschland für Baden-Württemberg und Vorstandsbeauftragter des Freundeskreis Hoch- und Deutschmeister Mannheim. Die Zusammenarbeit dieser drei Verbände soll die breite logistische Basis der Hilfsaktionen im neuen Jahre 2009 bilden! Dr. Ionescu Batta, der zusammen mit seiner Gattin Frau Dr. Sylvia Batta in Düsseldorf als Zahnarzt tätig ist, reiste eigens aus dem 350 km entfernten Neuss an um mit Folker F. Theis in seiner Eigenschaft als Vertreter der einzelnen Verbände, über die künftige Rumänienhilfe sowie über die augenblickliche Lage und die Bedürfnisse der Bevölkerung in Rumänien zu sprechen. Fachleute sagen voraus, dass das nordöstliche rumänische Territorium in den nächsten Jahren das ärmste Gebiet der Europäischen Union sein wird. Sieben von acht Gebieten in Rumänien rangieren unter den 15 ärmsten Regionen der EU, wobei die ärmsten Menschen im rumänischen Nordosten zu finden sind. Neben der Vorstellung der Möglichkeiten und der Hilfsgüter die die ÖASG, das CSLD und der FKHUDM bereitstellen können, wurden mehrere Stunden ausgiebig Erfahrungen ausgetauscht. Dr. Batta nutze auch die Gelegenheit sich über die bisherigen Projekte und Leistungen der drei Organisationen zu informieren und stimmte freudig einer zukünftigen Zusammenarbeit zu. Ein wichtiges und erfolgreiches Treffen, das wieder einmal aufzeigt, dass sich die ÖASG mit ihrer Arbeit im Zusammenwirken mit anderen Hilfswerken und Organisationen, auch über Landesgrenzen hinweg, auf dem richtigen Weg befindet, zum Wohle der Menschen, die unsere Hilfe bedürfen!


Neuerlich ein Container voller Hilfsgüter für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo

von Folker F. Theis im Dezember 2008

Am 05.12.2008 konnte unser Delegierter für den Bereich Demokratische Republik Kongo, Herr Folker F. Theis aus Königsbach-Stein, Medizinisch-Technische Laborgeräte für das Krankenhaus in Boma/Dem-Rep-Kongo in Empfang nehmen. Zwei Blutanalysegeräte aus der MTA-Schule in Ingoldstadt und dem Klinikum in Lichtenfels, sowie ein Groß-Gerät für ein automatisiertes-kalorimetrisches System zur Bestimmung des Mikrobenwachstums vom Klinikum in Coburg werden nun im Labor des Krankenhauses in Boma ihren Einsatz finden. Bei allen drei Geräten handelt es sich dabei um Verfahren, Infektionskrankheiten, Blutbildanalysen möglichst schnell festzustellen und dadurch besser behandeln zu können. In einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion der Österreichischen Albert Schweitzer-Gesellschaft durch Generalsekretär Jörg C. Steiner und dem ÖASG-Mitglied aus Deutschland Herr Thorsten Frohnhoefer CLJ in seiner Eigenschaft als Almosier des Lazarus-Ordens Deutschland, wurden diese Geräte der Kongo-Hilfe von Herrn Pfarrer Thomas Ottmar Kuhn aus Ersingen zur Verfügung gestellt. Am nächsten Tag schon wurden diese durch Wolfgang und Arthur Grimm sowie unserem Delegierten Folker F. Theis in den Container verfrachtet, der nun fertig beladen auf den Transport in die Demokratische Republik Kongo bereitsteht. Das Hilfspaket der ÖASG wurde durch Herrn Theis zusätzlich noch mit 40 Krankenhausmatratzen (mit Gummi vollummantelt) sowie mit Material für den Krankenhausbetrieb aufgestockt, so dass der Gesamtwert dieser Hilfsaktion sich auf über 50.000,00 Euro beläuft. Eine bemerkenswerte Gemeinschaftsaktion über Grenzen hinweg der ÖASG und des Lazarus-Ordens in Deutschland.

Allen Beteiligten dafür herzlichen Dank und ein vergelts Gott !


Ein Container voller Hilfsgüter für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo

von Folker F. Theis im März 2008

Unter der logistischen Leitung des ÖASG-Delegierten für den Bereich Kongo, Folker Theis, sowie Helfern aus Königsbach-Stein und Ersingen wurde eine komplette Krankenhausabteilung in den Kongo transportiert. Seit Jahren leistet das Missionswerk WORLD-MISSION von Pfarrer Thomas Ottmar Kuhn Hilfe für die Menschen im Kongo. Jetzt ging erneut ein Hilfstransport auf die Reise. Ein großer Container mit Gerätschaften für eine ganze Krankenhaus-Abteilung wurde jetzt versandfertig gemacht. Ultraschall- , Narkose -, EKG - und Überwachungsgeräte sind ebenso darunter wie die komplette Bettwäsche und das komplette Geschirr für die Krankenhausküche. Gespendet hatte die Ausrüstung die ASKLEPIOS - KLINIK aus Germersheim die von Helfern um den ÖASG-Delegierten Folker Theis dort abgeholt wurde. Fast vier Wochen braucht das Containerschiff mit den Hilfsgütern, um vom Hamburger Hafen über Nordsee und Atlantik nach Boma in der Dem.-Rep. Kongo zu gelangen. Die 100.000 - Einwohner-Stadt liegt ganz im Westen des riesigen afrikanischen Staates, am Fluss Kongo, unweit der Grenze zu Angola. In Boma wird der neuerlichen Unterstützung schon mit Freude entgegengesehen: "Unsere Freunde aus der Seelsorgeeinheit Kämpfelbachtal und der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft sind uns eine große Hilfe beim Aufbau unseres Hospitals" sagt Monsignore Theodor Mbinda Sambu, der Generalvikar der Diözese Boma. Geplant und gebaut von Pfr. Thomas Ottmar Kuhn, betrieben durch die Diözese, so stellt sich dieses Hospital dar. "Das Hospital soll allen Menschen offen stehen, gerade auch den Ärmeren" sagt Monsignore Theodor. Zwar gibt es auch ein staatliches Krankenhaus in Boma, aber dort liege manches im Argen, was jedoch nur die generelle Situation im Lande widerspiegele. Jahrzehnte der Gewalt und des Krieges haben den Kongo tief zerrüttet, vor allem der Osten des Landes. Aber auch im Westen wo Boma liegt, sind die staatlichen Strukturen schwach. "Die katholische Kirche ist in weiten Teilen des Landes die einzige Kraft, die Ersatz für die fehlende staatliche Infrastruktur anbieten kann und den Menschen Hilfe bringt", weiß Pfarrer Thomas-Ottmar Kuhn zu berichten, der schon mehrere male im Kongo weilte. "Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kongo-Hilfe ist das Priesterseminar in Mayidi, etwa 300 Kilometer von Boma entfernt gelegen", erläutert Thomas Ottmar Kuhn. In Mayidi werden derzeit 150 Studenten ausgebildet und auf ihren Dienst als Priester vorbereitet. "Aber auch das Seminar strahlt weit in sein Umfeld hinein und hilft den Menschen in den umliegenden Dörfern mit Nahrung ebenso wie mit Ausbildung", sagt Pfarrer Kuhn. Vor wenigen Wochen erst war ein Container mit landwirt-schaftlichen Geräten von Werbach, der Heimatgemeinde von Pfarrer Kuhn, in den Kongo abgegangen. "Mit den Geräten soll die Lebensmittelproduktion im Seminar und dem benachbarten Dorf verbessert werden", sagt Pater Dr. Julius Kienga, der Leiter des Priesterseminars. Auch die Elektizitäts- und Wasserversorgung wurde mit Hilfe des Missionswerkes deutlich verbessert. Helfer aus dem Kämpfelbachtal waren dazu eigens in den Kongo gegangen. Aber auch umgekehrt funktioniert der Austausch: Monsignore Theodor und Pater Julius werden in diesem Sommer für einige Wochen ins Kämpfelbachtal kommen und dort in der seelsorgerlichen Arbeit mitwirken.


 

     

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